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Die Kaffeepflanze |
Aufzucht und Pflege der Kaffeepflanze
Bester Kaffee kann nur aus besten Kaffeebohnen gewonnen werden. Die Aufzucht und Pflege der Kaffeekirschen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. |
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Bis wir eine Tasse guten Kaffees trinken können, hat er viele Stationen der Anzucht, Pflege, Ernte und Verarbeitung hinter sich gelassen. Der köstliche schwarze Aufguss stammt aus den gerösteten und gemahlenen Kernen der Kaffeekirschen, der eigentlichen Frucht des Kaffeebaumes. In jeder dieser Frucht befinden sich zwei Samen. Diese beiden Samen, bzw. Kerne werden bei uns zu köstlichem Kaffee geröstet. In den Erzeugerländern werden daraus neue Kaffeebäume gezüchtet. |
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Diese Art der Vermehrung ist die Weitverbreiteste. Daneben wird selten auch die vegetative Vermehrung durch Absenker oder Stecklinge angewandt. Wir konzentrieren uns auf die Vermehrung mittels Samen. Diese werden durch sehr schonendes Entfernen des Fruchtfleiches, auch "pulping" genannt, freigelegt. |
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Nach der gründlichen Spülung werden die Bohnen in ihrer Pergamenthaut bei guter Belüftung getrocknet. Die Keimfähigkeit der Samen ist bei allen Sorten sehr kurz. Arabica und Robustakaffee unterscheiden sich ein wenig bei der Keimfähigkeit. Der Robusta beträgt die Keimfähigkeit nach acht Wochen nur 75 Prozent, während sie bei Arabica Kaffees noch bei rund 95 Prozent liegt. Die Botaniker sehen im Kaffeebaum etwas sehr besonderes. Die Kaffeehändler würden es lieber nicht sehen. |
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Denn die Pflanze kann zur gleichen Zeit blühen wie auch Früchte tragen. So findet man Blüten - in Duft und Aussehen erinnern sie etwas an Jasmin - mit den bunten Kaffeekirschen zusammen, die auch in allen möglichen Reifestadien – meistens also von Grün über Gelb zu Rot – vorhanden sind. Überreif wandelt sich die rote zur schwarzen Kaffeekirsche. |
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Würde man Kaffeepflanzen frei wachsen lassen, dann hätte man nach Jahren einen Baum von sechs bis zehn Metern im Garten stehen. Da dies aber zum pflücken sehr umständlich ist, werden die Kaffeebaume zwischen eineinhalb und drei Metern gehalten. Als Samen dienen ausgewählte Zuchtpflanzen. Von ihnen werden die Bohnen gewonnen und nach ca. acht Monaten entwickelt sich ein Pflänzchen aus der Bohne. Daher wird Kaffee auch durch Stecklinge vermehrt. Nach drei Jahren kann man dann langsam mit der Ernte beginnen. |
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Der Ertrag liegt dann in den guten Zeiten bei so ca. fünf bis acht Kilogramm Kaffeekirschen, aus denen man dann stolze ein bis zwei Kilogramm Kaffeebohnen gewinnt. Die Kaffeebäume haben eine durchschnittliche Lebensdauer von rund 30 Jahren. Aus Ertragsgründen werden die meisten aber deutlich früher ersetzt. | |
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