1961 wanderte der Deutsche, der ursprünglich aus Westfalen kommt, Richtung Südamerika aus. Er besuchte viele südamerikanische Länder in denen er zuweilen auch einige Zeit lebte. Costa Rica, Bolivien und Kolumbien lagen auf seiner Reise. In Guatemala blieb er letztlich hängen. Seit den späten sechzigern lebt er dort und hat sich seit 1988 ganz dem Kaffeeanbau hochwertiger Arabicas verschrieben.
Guatemala ist bekannt für seine hervorragende Arabicas, in der Regel sind es fruchtige Sorten, mit einem duftigen Aroma und einem runden Körper. Vor allem die Region Antigua ist für absolute Spitzengewächse bekannt und bei Kaffeekennern sehr beliebt.
Host Spitzke hat seine Farm nicht im bekanntesten Anbaugebiet. Seine Kaffees gehören jedoch zu den besten Guatemalas. Schon mehrfach hat er hohe Preise beim Cup of Excellence gewonnen. Seine Kaffees werden mit 91.52 Score-Ponts von 100 bewertet.
Klimatisch beste Bedingungen für Spitzenarabica
Auf humusreichem Boden gedeit der Borbon und Catuai Arabica bestens. Mit 2.000 mm Niederschlag pro Jahr und einer Durchschnittstemperatur von etwas über 20°C fühlt sich der Kaffee mächtig wohl. Aber Don Horst ist nicht nur ein begeisteter Kaffeefarmer. Er hat ein sehr inniges Verhältnis zu der Natur in Guatemala und bemüht sich um den Ausbau des Waldes. Auf seinem Areal, welches immerhin 538 Hektar umfasst baut Herr Spitzke nur auf 147 Hektar seinen Kaffee an. Die restliche Fläche seht der Natur zur Vefügung und bietet reichlich Platz für eine großzügige Flora und Fauna. Seltene Vögel und reichlich Wildtiere wissen dieses Gebiet zu schätzen.
25.000 Bäume hat der engagierte Farmer über die Jahre gepflanzt. Und so ist seine Kaffeeplantage umgeben voneiner wunderschoenen Landschaft, in deren Mitte ein sehr großer Quellwasserfall als "Klimaanlage" für das Gebiet fungiert. Durch diesen Wasserfall wird ein Wasserarm gespeist, der zum einen die Versorgung der Kaffeebäume mit Wasser sicherstellt und zum anderen den reichlich vorhandenen Tieren Rast- nd Nistplätze bietet.
Gerade in Bezug auf seine Umwelt ist der beliebte Deutsche sehr sensibel. Seine Kaffees werden an der Sonne getrocknet. Das schon die Ressourcen und schmeckt auch besser :-)
Um das Wasser nicht unnötig mit Nährstoffen zu belasten, wird die Pulpe (Fruchtfleisch und Haut der Kaffeekirsche) nicht einfach im Wasser belassen, sondern in einem aufwändigen Prozess entfernt. Danach wird die Pulpe getrocknet und findet als Dünger Verwendung.
Dieser Kaffee ist ein ganz besonderer Genuss. Schauen Sie sich die Beschreibung des La Cascada an. |